Literatur-Treff im Juni

Tanja Roth liest aus ihrem brandneu erschienenen Kriminalroman "Remsmord"

(© emons:)

In einem historischen Fluchtgang in Schwäbisch Gmünd wird ein Toter gefunden. Fatale Mutprobe oder kalkulierter Mord? Die Spur führt Eva Brenner und Gerhard Vollrath von der Kripo Aalen in die regionale Drogenszene und zu einem Motorradclub, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen hat. Die Ermittlungen gegen die gewaltbereiten Bandenmitglieder werden für die Polizisten schnell lebensgefährlich, und dann gibt es einen weiteren Toten ...

Wann erscheint der Beitrag?

Der Beitrag erscheint als Video-Podcast am 02.06.2020, abends 17:00 Uhr, hier und auf Facebook. Sie finden das Video unter diesem Text.

Unsere vorherigen Video-Beiträge für Erwachsene können Sie sich hier ebenfalls anschauen.

Literatur-Treff im Juni als Video-Podcast

In Remsmord sagt Kommissarin Eva Brenner dem organisierten Verbrechen auf der Ostalb den Kampf an: Ausgehend von einem Todesopfer an der Rems entwickelt sich ein spannender Plot rund um Drogenhandel, Bandenkriminalität und Mord, der der Region die vermeintliche Idylle austreibt. Rasante Verfolgungsjagden wechseln sich mit unterhaltsamen Dialogen mit viel Witz ab, die düstere und ernste Handlung rund um den Motorradclub ist immer aufgelockert mit ein wenig Humor. Auch die Charakterkonstellation ist ein Volltreffer: Protagonistin Eva Brenner hat nicht nur berufliche, sondern auch private Stolpersteine zu meistern. Zudem quälen sie Gewissensbisse, da sie eine Kollegin der Spionage verdächtigt. Ihr Kollege Gerhard Vollrath manövriert sich auch in Probleme, während ihm nicht entgeht, dass Eva nicht immer nach Vorschrift agiert. Es brodelt im Präsidium. Einen wunderbaren Gegensatz zu den beiden bildet der ernsthafte, grummelige Felix Schlecht, der vom LKA Stuttgart als Profi für Bandenkriminalität hinzugezogen wird. Sein steifes Auftreten bei der Zusammenarbeit mit den lokalen Beamten löst oft ein Schmunzeln beim Leser aus, da der Tabellenliebhaber seinen Platz hinterm Schreibtisch nur ungern aufgibt.

 

Tanja Roth gelingt es überzeugend das große
Verbrechen auf die schöne Ostalb zu bringen. Zwischen
Ellwangen, Aalen und Schwäbisch Gmünd geht es hier gar nicht
beschaulich zu – ein sehr spannender Pageturner mit viel
Lokalkolorit und Unterhaltungswert!
Nach einer Ausbildung in der Gastronomie studierte Tanja Roth in
Schwäbisch Gmünd Kommunikationsdesign und hat später unter
anderem in Orléans, Rom und München gelebt. Schreiben hat bei
ihr schon in der Kindheit dazugehört. Inspiration findet sie sowohl
im Alltag als auch in der Phantasie oder bei ihren Hobbys, z.B.
Archäologie, Bogenschießen und Reisen.

Literatur-Treff im Mai

Das mit dem Glück ist so eine Sache! Manchem ist es in die Wiege gelegt, wenn er/sie als Glückskind geboren wurde. Manche machen sich auf die Suche und übersehen es und manche brauchen erst einen Umweg, um ihr Glück zu finden. Und nicht alle verstehen unter Glück dasselbe. Ute Hommel erzählt ein Märchen zu diesem Thema.

Video-Podcast vom 23.04.2020: Nora Krug: „Heimat - ein deutsches Familienalbum“

„Wie kann man begreifen, wer man ist, wenn man nicht versteht, woher man kommt?", fragte sich die deutsch-amerikanische Illustratorin und Autorin Nora Krug, Trägerin des Schubart-Literaturförderpreis 2019, und begab sich auf Spurensuche in der Geschichte ihrer Familie. Herausgekommen ist dabei nicht einfach eine Familiengeschichte, sondern ein inhaltliches und formales Gesamtkunstwerk und wahrer Augenschmaus.

Video-Podcast vom 16.04.2020: Vea Kaiser: „Rückwärtswalzer oder Die Manen der Familie Prischinger“

Für meinen zweiten Literaturtipp habe ich einen Roman für alle Liebhaber*innen grotesken Humors ausgewählt. Ein Buch voller Sprachwitz und rabenschwarzem Humor: Vea Kaisers „Rückwärtswalzer“. Es nimmt uns mit auf einen aberwitzigen Roadtrip von Wien nach Montenegro. Das Auto: ein klappriger Fiat Panda. Auf dem Fahrersitz: ein erfolgloser Schauspieler. Im Fond: seine drei Tanten Wetti, Mirl und Hedi. Auf dem Beifahrersitz: Onkel Willi, Tante Hedis jüngst verstorbener Mann – tiefgekühlt. Vor ihnen: 1049 Kilometer. Was tut man nicht alles, wenn für eine legale Überführung das Geld fehlt!

Video-Podcast vom 09.04.2020: "Éric Vuillard: „14. Juli“

Viele haben gerade unfreiwillig viel Zeit zum Lesen. Trotzdem sollte man diese Zeit unserer Meinung nach nicht an schlechte Bücher verschwenden. Darum werden wir Ihnen ab jetzt wöchentlich ein Buch vorstellen, dessen Lektüre sich – natürlich aus unserer ganz subjektiven Sicht – wirklich lohnt.

Für diese Ausgabe haben wir ein Buch ausgewählt, das von einem einschneidenden geschichtlichen Ereignis erzählt, das die Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat und nach dem nichts mehr war wie vorher. Es schildert die ersten Wochen der Französischen Revolution bis zum Sturm auf die Bastille und trägt den schlichten Titel „14. Juli“. Verfasst hat es der preisgekrönte französische Autor und Regisseur Éric Vuillard.

Literatur-Treff im April

In unserem Literatur-Treff im April stellt Anne Kullmann den besonderen Roman "Die Jakobsbücher" von Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk vor.
Schauen Sie sich den Vortrag direkt auf dem Handy, Laptop, Tablet etc. an.
Wir wünschen gute Unterhaltung und bedanken uns ganz besonders bei unserer Referentin Anne Kullmann für diesen ersten virtuellen Literatur-Treff in der fast 25jährigen Geschichte dieser Veranstaltungsreihe! Der Eintritt ist wie immer frei.

© Stadt Aalen, 26.05.2020