- Kiepenheuer & Witsch, 2023. – 512 S.
„Freiheit ist der Wille, für sich selbst verantwortlich zu sein.“
„Das Spannende: Die Ereignisse sind real - Picasso wurde tatsächlich verdächtigt, die Mona Lisa gestohlen zu haben. Absolute Leseempfehlung für alle, die historische Romane und Krimis lieben!“ (myself)
„Die Erfindung des Lächelns“ ist ein historischer Detektivroman, der im Jahr 1911 in Paris spielt. Aus dem Louvre wird die Mona Lisa gestohlen und Commissaire Juhel Lenoir soll das Gemälde wiederfinden. Die Ermittlungen führen ihn zum Künstler Pablo Picasso, zum Dichter Guillaume Apollinaire, zur Ausdruckstänzerin Isadora Duncan und zu ihrem Guru, dem Satanisten Aleister Crowley, zu den Musikern Igor Strawinsky und Claude Debussy, zu den Anarchisten der Bonnot-Bande sowie zu Alphonse Bertillon, den „lebenden Sherlock Holmes“. Obwohl sich der Roman mit seinen verschiedenen Handlungssträngen als durchaus anspruchsvoll erweist, kann man gut in die damalige Zeit eintauchen, da der Autor die Atmosphäre von Paris zur Zeit der Belle Époque so anschaulich beschreibt, dass man den Eindruck hat, selbst vor Ort zu sein. Besonders für Geschichts- und Kunstinteressierte kann ich den Roman sehr empfehlen.
Jens Krahnert